es ist alles so nah an der Zivilisation … und dennoch eine Welt für sich

Nachdem wir die Alligatoren in ihrem natürlichen zu Hause besucht hatten, wollten wir nun noch mehr über die anderen hier lebenden Tiere erfahren. Also auf zu Swampy. IMG_8314Hier konnte ich endlich einen ruhigen Blick auf den seltenen Florida Panther werfen. IMG_8329Als ich ihn nämlich das letzte Mal sah, konnte ich nur durch meine Windschutzscheibe einen eher flüchtigen Blick auf das im Dickicht verschwindende Hinterteil werfen. War übrigens auf dem Weg zur Schule. 😯

Hier im Tierpark sahen wir noch andere in Florida heimische Tiere, Pflanzen und diesen hunrigen? VogelIMG_8464und IMG_8322jedeIMG_8327Menge IMG_8350weitere Reptilien

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und Schleicher

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Am aufregendsten aber war, als diese Baby-Schlange auch unbedingt dem Vortrag lauschen wollte.

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Bei der anschließenden Raubtier-Fütterung war die mutige, aber sichtlich aufgeregte Tierpflegerin sehr bemüht  IMG_8443die Alligatoren aus ihrer grünen Suppe herauszulocken. Und bei unserer anschließenden BootstourIMG_8473musste unser junger Kapitän ganz schon ackern um wieder an den Steg zurück zu kommen. IMG_8517(meinen die mit „bitte nicht schwimmen“ auch bitte nicht kentern?)

Während unseres Rundgangs durch den Park trafen wir die spanischen Conquistadores IMG_8523aus dem 16. Jahrhundert, die hier leb(t)en und hörten spannende Geschichten über die hier ehemals ansässigen Seminolen (Native American).IMG_8390Jetzt wissen wir auch um die Bedeutung des dreamcatcher.

Dieser wird über dem Bett des Babys, damit das Baby und alle Anderen im „Zimmer“ einen ruhigern Schlaf (ohne böse Träume) haben, aufgehangen. Wer stört den Schlaf oder sind die bösen Träume? Wir hörten als Erklärung, dass es nächtliche Plagegeister wie bsp. Mücken sind, die den Schlaf des Babys und somit aller Anwesenden stören. Die bösen Träume (oder das Stechgetier) wird nun mit Hilfe von Spinnen, welche zuvor aus allen Hausecken aufgesammelt und im dreamcatcher „gefangen“ wurden, vertrieben. Nacht`s seilen sich dann diese Spinnen ab und fangen die bösen Träume/ Stechgetier. Somit hat nicht nur das Baby einen ruhigen Schlaf sondern auch alle anderen Mitschläfer.

Ich überlege gerade, ob ich das demnächst auch mache oder nicht doch lieber die Schildower Mücken ertrage. Wobei, nach dem Elbhochwassers riecht es nicht nur sehr unangenehm in den elbseitig gelegenen Ortschaften, sondern herrscht dort jetzt auch noch eine extreme Mückenplage (und der ein oder die andere Großmutter halt doch jetzt sogar ne` Mückenallergie bekommen).

Tja, der wilde, wilde Dschungel fängt gleich hinter der Haustür an….

und gute Besserung.

See ya‘ later alligator

Das gehörte einfach dazu: IMG_8712einmal mit einem propellergetriebenen Wasserfahrzeug über den Lake Jesup düsen. Unser KapitänIMG_8767(ist übrigens der nette Herr mit den grünen Ohrenschützern 😉 ) zeigte uns nicht nur die schönsten Vogelnistplätze der größten US-amerikanischen Kolonie von Watvögeln, sondern berichtete uns auch erstaunliches über die hier in diesem See und Nebenan IMG_8791

mehr als zahlreich vertretenen fleischfressenden Reptilien.

  1. (wenn es sich ergibt: kleine Dosenöffner?) IMG_8880vorwiegend fressen sie aber Schnecken, Frösche, Insekten, Fische, Schildkröten, Schlangen, Wasservögel, Kleinsäuger und auch schon mal kleinere Alligatoren
  2. in Trockenperioden graben sie bis zu 8 m lange Höhlen die sich mit Wasser füllen und entgehen so der Austrocknung oder einem Hitzschlag, mag ich kaum glauben: kann hier mehr als eine Woche ohne Luft zu holen ausharren
  3. sind dank ihres breiten Schwanzes äußerst wendig und schnell und das nicht nur wenn die lauten Sumpfboote kommenIMG_8766
  4. die Nesttemperatur entscheidet, ob aus den gelegten Eiern Männchen oder Weibchen schlüpfen (ähnlich wie bei Schildkröten)
  5. Gator-Mom bewacht viele Wochen ihr Nest und hilft ihren Jungen dann nicht nur beim schlüpfen und ihrem ersten Bad im Wasser, sondern beschützt sie noch weitere 3 Jahre

Und jetzt, in der Paarungszeit gehen wir immer recht gespannt zum Pool. Könnte ja sein das da mal ein Alligator schwimmt. Denn da, wo neue Wohnsiedlungen entstehen und auch Dank umfangreicher Schutzmaßnahmen findet man den Alligator nicht mehr nur in Nationalparks und auf Speisekarten, sondern kommt es auch immer häufiger zu unbeabsichtigten Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Wir passen auf, versprochen!

Urlaubsende

Da schliesst sich wieder der Kreis. Wir sind am Anfang- und Endpunkt unserer Reise zur Westküste wieder in Albuquerque angekommen. Kaum zu glauben, aber New Mexico empfing uns hier mit 118 Grad Fahrenheit. Es ist doch tatsächlich hier noch heißer als im Death Valley. Zuvor waren wir aber noch am einsamen Four Corner. Foto41 Britta in Colorado, Eric in New Mexico, Carl in Arizona, Frank in Utah

Das ist der einzige Ort in den USA, wo vier Bundesstaaten aneinander „ecken“. Hier am Vierländereck Foto42 verliessen wir auch das Navajo Nation Reservation durch das wir viele Meilen hindurchgefahren sind. Insgesamt haben wir in 70 Autostunden mehr als 3.162 Meilen abgefahren und sind auch froh, dass uns morgen ein Flugzeug nach Florida bringt. Es war wieder eine schöne Rundreise mit vielen tollen Eindrücken und geduldigen Mitfahrern, aber jetzt haben wir erst mal genug von der wunderschönen Wüste.

YA’AT’EEH

heißt Good Day in Navajo. Wir sind wieder zurück im Navajo-Gebiet. Und heute hatten es uns die dank Hollywood berühmt gewordenen Sandsteinmeisterwerke angetan. Wir sind den Colorado River folgend immer Richtung Osten gefahren. Haben hier am Glen Canyon Damm Foto37den Fluss überquert und sind jetzt hier an der Grenze zwischen Utah und Arizona angekommen.Foto38 Unser Ziel war das unter Stammesverwaltung der Navajo liegende Monument Valley. Besonderen Spaß hatten wir, als wir uns allein mit unserem Auto Foto39auf den 17 Meilen Rundkurs durch das Valley aufmachten. Natürlich hätten wir auch eine der vielen geführten Touren buchen können, aber so war es einfach lustiger als wir uns die unbefestigten Sandstrasse hoch und runter ruckelten. Da wir bereits recht spät ankamen, waren wir fast allein unterwegs und konnten so ganz in Ruhe die Magie dieses Landes geniessen.Foto40

Zion

Hier im Südwesten von Utah liegt ebenfalls (ein) oder (der) eindrucksvollste Canyon de USA. Leider hatten wir nicht die entsprechende Ausrüstung und die ausreichende Zeit den spannenden Narrows bis zu ihrem Ende zu folgen.
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Auf unseren Rückweg sahen wir noch viele weitere tolle Aussichten auf diesen tollen Canyon. Je mehr wir uns umschauten, umso mehr erinnert uns der Canyon an die Sächsische Schweiz, aber viel viel größer. Abschliessend können wir für uns festhalten: Grand Canyon -toll das wir diesen gesehen haben Yosemite – der Norden am schönsten Zion – unbedingt mehr Zeit einplanen Jetzt neigt sich unsere Reise durch den mittleren Westen und zur Westküste ihrem Ende zu und wir geniessen noch die letzten Nächte in richtigen Betten.

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Utah

Heute haben wir Meilen “ geschrubbt“ und haben Nevada verlassen, Arizona kurz wieder gestreift und sind jetzt erstmals in Utah angekommen. So einsam wie auf dieser Fahrt haben wir uns noch nie gefühlt. Wir sind Meile um Meile durch das kaum bewohnte Grosse Becken gefahren. Und haben,ganz wichtig: weiträumig das Atombombentestgelände von Nevada umfahren. Und haben mit 111 Meilen den größten Abstand zwischen zwei Ortschaften “ überstanden“. Und das war bei der unglaublichen Weiten die vor uns lag faszinierend.
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Stellt euch einfach vor, ihr fahrt von Berlin nach Schwerin und habt zwischendurch keine Möglichkeit zum tanken. Unvorstellbar, oder?

erste Eindrücke vom Zion NP

erste Eindrücke vom Zion NP

Jetzt sind wir hier am Südeingang vom Zion NP angekommen und geniessen hier die herrlich entspannte Stimmung. Morgen werden wir den Zion Canyon erkunden und freuen uns schon darauf, endlich mal wieder Meilen um Meilen zu Fuss zu “ schrubben“.

Riesenmammutbäume

Unseren zweiten Tag im YNP nutzten wir u.a. um uns die Giant Sequiosa (Riesenmammutbäume) anzusehen.Foto27

Diese hier sind zwar nicht die Grössten, aber dafür haben sie mit ihren 3000 -4000 Jahren schon so manche Waldbrände gesehen.Foto28

( an diese Stelle brennt es seit mehr als einem Monat)

Am Südeingang kauften wir spezielle Baumsamen. Ich hoffe unsere Nachbarn in Schildow sehen es uns in vielen Jahrhunderten nach, wenn diese dann ihre Höhe von ca. 190 m mit einer Rindenstärke von bis zu 75 cm erreicht haben.

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(El Capitan/ Half Dome/ Bridalveil Fall)

Auf dem Weg in den Norden vom YNP wurde die Landschaft immer alpiner. Wir sahen phantastische Täler und Schnee in den Höhenlagen. Im Winter kann diese Landschaft schon mal unter meterhohem Schnee bedeckt sein.

Foto31Der Nordteil des Parks ist nicht nur schön zum wandern sondern auch ein ausgezeichnetes und bekanntes Klettergebiet.
Dann entliess uns der YNP wieder in die Wüste Nevadas.

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( hier übernachten wir in the middle of nowhere)

mit Bären und Pumas

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Eine eiskalte und aufregende Nacht lag vor uns, also wir uns im Curry Valley hier im Yosemite NP zur Nachtruhe begaben. Sämtliche Lebensmittel und Kosmetikartikel verstauten wir in den speziellen Stahlboxen vorm Zelt.Foto22

Auch das Auto wurde von allen Chipskrümmeln und Kaugummis befreit. Ganz zum Schluß fegten wir noch alle Pizzakrümmel vom Zeltboden auf. Außer das Schnarchen unseres Nachbar hörten wir aber keine besonders beängstigende Geräusche.
Foto23 Aber es war spannend. Im YNP ereignen sich jährlich über 100 Zwischenfälle mit den hier einheimischen Schwarzbären. Und damit wir nachts nicht Besuch von einen neugierigen Meister Petz erhalten, haben wir alle, aber auch wirklich alle Sicherheitshinweise eingehalten. Selbst bei unserer Wanderung zu den Nevada Falls blieben wir eng zusammen.
Foto24 Die Landschaft ist überwältigend und der Park mit seinen jährlich 4 Millionen Besuchern super organisiert. Wie schlafen hier am Fusse des Half Domes – für alle Nichtkletterer: das ist die Eiger Nordwand der USA.
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Das Publikum im Park ist gemischt – Großfamilien, Lebenskünstler, Kletterer und Schneider‘ s.

das große Beben

ist ausgeblieben, aber dafür hat der Wind mächtig geweht. Das war für uns super- wir haben die Oracle bei einem Trainingstörn für den America’s Cup (Start 4. Juli) in der San Francisco Bay gesehen.
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Frank und Eric waren ganz aus dem Häuschen und hätten fast vergessen, dass sie auf der Golden Gate Bridge Foto21

stehen. Den restlichen Tag haben wir dann die Stadt erkundet. Wir sind die Strassen hoch und runter gelaufenFoto20
, sind Gable Car gefahren, haben den Seelöwen am Pier 39 zugewunken und sind die Lombard Street hinab gefahren. Zum Schluß hat sich die beleuchtete Golden Gate Bridge von uns verabschiedet.

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Wir wünschen Euch allen schöne Ferien und einen tollen Sommer.

auf nach Californio

Wir sind zwar nicht nach Californio gesegelt aber dafür sind wir der California State Route 1 gefolgt. Foto14
Immer an der grandiosen Steilküste von Big Sur entlang.Foto16
Wir fuhren durch Küstennebel und konnten an vielen phantastischen Aussichtspunkten unseren Blick über den endlosen Pazifik schweifen lassen. Und diese Kerle

Foto9hier lächelten für uns am Point Lobos State Reserve in die Kamera. Wir können’s kam glaube, wir stehen hier am Pazifik und haben einmal den Kontinent durchquert.
Foto12Und was wir nicht weniger fassen können: vom Death Valley bis zur Küste haben wir innerhalb von 24 Stunden einen Temperaturunterschied von 60 Grad Fahrenheit erfahren.

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